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MPU bestehen so geht’s
Die Anordnung der MPU ist für die meisten Autofahrer ein einziger Graus. Als meine MPU angeordnet wurde, war es ähnlich. Allerdings kann man durchaus einiges tun, um den so genannten Idiotentest erfolgreich zu bestehen. Dabei kommt es zunächst darauf an, warum dieser angeordnet wurde.
Medizinische Ergebnisse der MPU
Bei einer MPU, die wegen Alkohol oder Drogen angeordnet wurde, muss nachgewiesen werden, dass in den vergangenen Monaten weder Alkohol, noch Drogen konsumiert wurden. Hierfür kommen Blut- und Urinproben in Betracht. Diese lassen sich nicht beeinflussen, hier muss der Betroffene wirklich abstinent bleiben.
Darüber hinaus wird medizinisch untersucht, ob man eine ausreichende Reaktionsfähigkeit aufweist. Zudem sind verschiedene Belastungstests in der MPU erforderlich.
Die psychologischen Bestandteile der MPU
Wie aus dem Namen Medizinisch-Psychologische Untersuchung bereits hervorgeht, kommt auch den psychologischen Untersuchungen innerhalb der MPU eine nicht zu unterschätzende Bedeutung zu. Hierbei geht es vor allem darum, sich intensiv mit dem Grund für die Anordnung der MPU auseinander zu setzen. Zudem muss der Betroffene dem Psychologen glaubhaft klar machen, dass es zu derartigen Fehltritten, wie in der Vergangenheit, nicht mehr kommen wird. Von Bedeutung ist dabei eine genaue Angabe dazu, welche Schritte man einleiten wird, um diese Fehltritte zu vermeiden.
Erst wenn diese Auseinandersetzung mit dem Thema zeigt, dass man sich intensiv Gedanken gemacht hat, kann man eine positive Beurteilung vom Gutachter erwarten und somit seinen Führerschein zurück erhalten. Dafür müssen aber eben auch die medizinischen Ergebnisse stimmen.